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Hier erfahren Sie täglich das Neueste aus unserem Ferienlager. Nicht alles - aber Einiges ;)
Bonus- Blog
Dienstag, 05.08.2025
Ein paar Drücke vom letzten Abend auf der Insel, die Gruppenfotos, das Lagerfoto, dem Pommesessen in Nes, dem Marsch zur Fähre...
Nebenbei bemerkt haben wir nicht nur das Best- Working- Team, sondern auch das mit Abstand Best- Looking- Team.
Bauerregel für das kommende Jahr:
Einmal noch gehen die großen Ferien zu Ende.
Einmal noch läuft der Martin durchs Dorf.
Einmal noch warten wir im Advent.
Einmal noch rutschen wir ins neue Jahr.
Einmal noch Karneval bei und mit den Wölfkes.
Einmal noch buntgefärbte Ostereier suchen und finden.
Einmal noch eine Bundesliga- Saison beenden.
Einmal noch den Frühling in uns fühlen.
Einmal die kurzen Hosen bügeln.
Dann, ja dann ist endlich wieder Ferienlagerzeit auf Ameland!
Die Redakt7on
Tag 10
Sonntag, 03.08.2025
Da wir mittlerweile erprobt waren in jeglicher Form des Tanzbeinschwingens, durfte auch eine weitere Variante dieses Vergnügens nicht fehlen: die Schwarzlichtdisco. Nach der Messe wurde der große Saal kurzer- und vor allem langer Hand beschwarzlichtröhrt und die Tanzfläche poliert. Wie auf den Bildern zu sehen, entstanden die unterschiedlichsten Farbspiele. Ein grandioser Anblick. Verfeinert mit dem ein oder anderen Leuchttattoo wurde bis 22.30 Uhr und dem klassischen Abschlusslied "Kinder von Ameland" gerockt, dass die berühmte Heide wackelt.
Kaum das Tageslicht erblickt, stellte sich für die Redaktion heraus, dass es ein rabenschwarzer, blau- weißer Tag werden würde. Der Lagerdienst hat es sich nicht nehmen lassen, ihre astralen Leiber in Gelsenkirchener Tuch zu wickeln. Ein Anblick, der schmerzt und sankturbanesk anmutete. Die leider dazu passende Schlafwagenmusik während des Frühstücks ließ die Laune bei den vielen wirklich Fachkundigen Fußballfans nur bedingt ansteigen.
In diesem Moment, da ich die Finger auf die Klaviatur bewege, spielen die älteren Gruppen auf der Wiese Völkerball und die jüngeren Kinder sind zu einer Expedition ans andere Ende der Insel aufgebrochen: einmal den Leuchtturm "Bornrif" aus der Nähe betrachten. Ein Muss für jeden Inselbesucher und sollte somit auch bei uns noch von der to do Liste gestrichen werden.
Bauernregel das Tages:
"Bricht als bald der letzte Tag auf der Insel an
rollen Tränchen dann und wann."
Heute Nachmittag beginnt bereits das Einpacken, Aufräumen und Putzen. Allen war klar, dass dieser unrühmliche Zeitpunkt einmal kommen würde. Doch schon so bald? Gefühlt haben wir gerade erst die Koffer ausgeräumt, die LaPi- Maschine zum ersten Mal befüllt und Buren laufenderweise erkundet. Im Ferienlager geht die Zeit erfahrungsgemäß immer recht zügig von dannen. In diesem Jahr jedoch flogen die Tage nur so an Freund und Freundin vorbei. Hoffen wir, dass uns die Kienstra- Family im kommenden Jahr hold gestimmt ist und wir wieder länger die Lageratmosphäre genießen dürfen.
Ein letzter Gruß aus der Küche:
gepresstes vom Erdapfel in brutzelndem Bad erhitzt an gestückeltem vom Gockel und Titanic- Erlebnis- Salat.
Der letzte Abend. Ein durchaus bunter. Noch einmal treffen sich alle Lagerteilnehmenden im Saal bei fröhlicher Musik und Spiel und Spaß. Traditionell werden Urkunden für besondere Verdienste verteilt. Auch die Betreuer werden hierbei nicht übersehen. Ebenso werden die tollen Köchinnen und Köche geehrt, die wieder einmal einen wohlschmeckenden Job gemacht haben.
abschließende Lobhudelei:
Als Redaktion möchten wir uns bei allen bedanken, die fleißig gelesen und uns ein sehr liebes und motivierendes Feedback gegeben haben. Auch im nächsten Jahr wird es einen weiteren Blog geben. Glücklicherweise hat auch das Einfügen der Bilder reibungslos funktioniert.
Als Lagerteilnehmer möchte ich mich bei allen Bedanken, die mich mit Geschichten und Fotos gefüttert haben. Wenn nix passiert kann nix geschrieben werden. Aber das ist bei den Wölfen zum Glück nicht denkbar. Es war eine Lagerzeit mit unglaublich vielen tollen und schreibenswerten Eindrücken. Mit kleinen und großen Geschichten, die die Bilder erzählen und uns in Erinnerung bleiben werden.
Als (ehemaliger) Betreuer möchte ich dir und allen anderen Eltern sagen, wie toll dein Kind ist. Wie mutig, wie eigenständig, wie sozial. Es waren überaus harmonische 10 Tage, in denen es weder großen Streit noch unüberwindbare Sorgen gab. Danke für das entgegengebrachte Vertrauen. Da alterstechnisch alle diesjährigen Kinder theoretisch auch in 2026 wieder dabei sein könnten, haben wir im Team beschlossen, einfach in genau dieser Besetzung wiederzukommen. Und das ist das größte Lob, was man allen Teilnehmenden machen kann.
Als "Kollege" möchte ich mich beim Team bedanken. Bei den frisch Beigetretenen, die sich grandios ins Team eingefügt haben, bei den "alten Hasen", die mit einer Souveränität und Hingabe dieses Lager gewuppt haben und besonders auch bei Zweien, die das Lagerleben schon lange gekannt haben, allerdings in diesem Jahr den emotional nicht ganz einfachen Schritt gewagt haben und in einem für sie fremden Lager mitzufahren. Danke und Respekt für euren Mut. Ich hoffe, ihr habt euch im Rudel wohlgefühlt habt ein wenig Wölfe- Blut in euch aufsaugen können.
Als Freund sage ich einen großen Dank an unseren LL. Wir kennen uns nun schon ein paar Jahre und ich weiß, wie viel Arbeit und Herzblut er in dieses Projekt legt. Nicht nur in den Tagen hier, sondern und gerade das ganze Jahr über. In jeder Minute spürt man, wie sehr er an dem Lager hängt und wie viel er einsetzt, um zum Gelingen beizutragen. Er ist ein wahrer Leitwolf. Danke Sascha! Von Herzen!
Somit schließe ich diesen Blog. Tot ziens!
L7
Tag 9
Samstag, 02.08.2025
Bauernregel des Tages:
"Ist die Christel mit an Bord,
hören die Wölfe auch auf Gottes Wort."
Schuldig sind wir dir noch den ein oder die anderen Rückblick(e). Zum Beispiel den ins fröhlich tanzende Nass. Bei der Schwimmdisco im Hallenbad von Klein Vaarwater blieb buchstäblich kein Auge trocken und nach Begutachtung der für uns neuen Rutschen stand unumstößlich fest: Der Ruf der Wildnis...quatsch...der Ruf der Schwimmdisco als eines der absoluten Ferienlager- Highlights eilte diesem nicht kostenlos voraus. Ein Abend, der nur noch hätte gekrönt werden können durch ein Schälchen frittierter Kartoffeln. Ach, ich Dussel. Selbstverständlich hatte sich die Küche abends um 22.00 Uhr Uhr noch an die Heißölfritteuse gestellt und für alle heimgekehrten Schwimmerinnen und Tänzer Fritten geschuftet. Hairlich!
Gruppensteckbrief JGI
Name der Gruppe: Die 10 von der Tanke
Mitglieder: Tim, Rasmus, Mika, Max, Vincent, Leon, Thymo, Tobias, Matthis, Kelvin
Betreuer: Tim, Ronnie, Nils
Hauptquartier: Bunker
Favorit Food: Essen vom Grill
Thema im Zimmer: Unordnung
Lieblingsort: Lager
Lieblingsbeschäftigung mit der Gruppe: Völkerball
Unser Herz schlägt für: Das Lager Griethausen, den Spaß und die Spannung
Einlaufhymne/bester Song: Schlachtruf vom Lager Griethausen
Was haben wir schon erlebt: Strand, Gruppenspiele, Disco, Silent Disco, Fußball, Völkerball, Kutterfahrt, Klettern, 1, 2, oder 3, Wandern
Das wollen wir noch erleben: Schwimmdisco (mittlerweile abgehakt), Neon Disco, Jumbo
Besondere Orte: der Neser Wald
"Ich geh im Urwald für mich hin...
wie schön, dass ich im Urwald bin:
Man kann hier noch so lange wandern,
ein Urbaum steht neben dem andern.
Und an den Bäumen, Blatt für Blatt,
hängt Urlaub. Schön, dass man ihn hat."
... schrieb schon der großartige Heinz Erhardt in den früher 1960er Jahren.
Nun ist der Neser Wald, um den es in diesem kurzen Abriss gehen soll, bei weitem und auch beim näheren kein Urwald, aber eine Baumansammlung, die viel zu berichten hätte. In den Anfängen der Wölfe- Ferienfreizeiten auf Ameland diente der Ort in der Hauptsache einem ganz speziellem Anlass: der Nachtwanderung und der damit in Verbindung stehenden Wiederauferstehung Rixt van`t Oerds, oder kurz Ritskemoois`. Als sich jedoch der Protagonist durch ein an übersichtlicher Stelle abgestelltes Fahrrad selbst verriet, fand dieses Jährliche Schauspiel ein jähes Ende.
Längst hatte sich der Wald als Spielstätte etlicher Klassiker entwickelt. Wie oft sind wir als Kind dort behandtucht und beballt durchs Gebüsch gejagt und wie viele Kratzer und Dornen haben wir uns dort eingefangen?
Kaum war der letzte Song geschunkelt, zwang uns Thor erneut den Riemen auf die Orgel zu spannen. Bei leichtem Regen macht eine liebgewonnene Silent Disco am Morgen einen schlanken Fuß.
Der Nachmittag lockerte auf, sodass das geplante Waldsuchspiel (dabei wurde nicht etwa ein Wald gesucht, sondern im Wald Begriffe, die erraten werden mussten) ohne Komplikationen stattfinden konnte.
Drei lebensmüde Betreuer/innen machten sich derweil auf, die Insel aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. In luftiger Höhe ließen sich die Bruchpiloten über das Eiland cruisen. Selbst für langjährige Amelandtouristen ein einzigartig schönes Erlebnis die Natur und Topografie auf diese Art und Weise bestaunen zu dürfen. Unbeschreiblich!
Der Abend stand im Zeichen von Spiel, Spaß, Spannung und Schokolade. Auf der Wiese wurde vehement und künstlerisch wertvoll gegen alle verfügbaren Bälle getreten oder sie unschleuderhaft geworfen. Die Jungs konnten sich so sozusagen auf das heutige Fußballspiel gegen das Kellener Lager vorbereiten. Mal schauen, ob`s was fruchtet.
Gruß aus der Küche: aufgelaufene Nudeln im Käsebad = Schmetterlinge im Bauch!
Uli, ein Traum sag ich dir!
Nun sind wir chronologisch wieder up to date und im hier und jetzt angekommen. Die Gruppen sind bereits unterwegs nach Nes, um die hart verdienten Euros unters Volk zu bringen. Schauen wir in den Kalender wird uns augenflüssigkeitverlierend klar, dass es die bereits letzte Möglichkeit ist, um Souvenirs für Mama und Papa zu erstehen.
Nach der Mittagspause messen wir uns, wie angekündigt, fussballerisch mit den Nachbarn hier auf Ameland und Nachbarn unserer Heimatgemeinde, mit Kellen. Den passenden Segen dazu gibt es praktischerweise hinterher beim traditionellen Lagergottesdienst unter der Leitung unserer Pastoralreferentin Christel Winkels.
(Gefruchtet hat es, das Spezialtraining. Die Mannschaft hat sich hervorragend und teuer verkauft. Leider war der Platz in desolatem Zustand, sodass unsere Fähigkeiten wie Dribblings, schnelles Passspiel und präzise Flanken nur unzureichend eingesetzt werden konnten. So überließen wir den Gastgebern den Sieg, hatten aber unzweifelhaft die besseren Anlagen. Anm. d. Red.)
Morgen gibt`s auf dieser Welle den letzten Bericht für das diesjährige Ferienlager hier auf Ameland.
Bleib neugier
Die Redakt7on
Tag 8
Freitag, 01.08.2025
Aufgrund einer zwingend erforderlichen Fortbildung der Redaktion beim renommierten Professor für Ameländer Historie Henk van Heeckeren, zeigt sich der heutige Tagesbericht in verkürzter Fassung. Fotos vom Tage sind auf unserer Facebook- Seite abrufbar. Wir bitten um Verständnis.
Gruppensteckbrief MG IV
Name der Gruppe: Die wilden Wölfe von Ameland
Mitgliederinnen: Ella T., Ella v. W., Caira, Saphira, Johanna, Monja, Lotta, Mila, Greta und Lina
Betreuerinnen: Laura und Helga aka Helena
Hauptquartier: Wiese
Favorit Food: Süßigkeiten
Thema im Zimmer: Wem gehört welche Kleidung?
Lieblingsort: Strand und Stadt Nes
Lieblingsbeschätfigung mit der Gruppe: Spielen auf der Wiese
Unser Herz schlägt für: ins Bett gehen
Einlaufhymne/bester Song: Soco Bate Viva
Was haben wir schon erlebt: Kutterfahrt und Strand
Das wollen wir noch erleben: Zum Leuchtturm und Basteln
Besondere Orte: Die Wiese!
Wie du gerade lesen konntest, ist z.B. für die MGIV die Wiese ein besonderer Ort, gar ihr Hauptquartier. Auf dieser unserer Weih Juchei sind ebenso geschichtsträchtige, sportliche Wettkämpfe über den Rasen gegangen und Pokale in den Burener Himmel gestreckt worden, wie auch allerlei große Spiele und Mottotage absolviert worden. Mittlerweile teilt sich die Wiese außerdem in viele kleine Telefonzellen auf, sobald die Kinder in diesen Tagen Handyzeit haben. Idealerweise bietet sich die weitläufige grüne Fläche auch für Liebespärchen an, um sich in aller Ruhe mal eine herzliche Ausz(w)eit zu gönnen. Die Wiese! Vielseitig verwendbar, unsagbar wichtig, große Geschichten erzählend.
Ein Gruß aus der Küche: Feinst gequetschte Kartoffeln mit geblümtem Kohlrabikohl und dicke pralle Fleischhäufchen.
Das geht heute sowas von ab:
Morgens: Wiesengeeumel. Die Gruppen tummeln sich auf unserer Wiese und spielen Völker- bzw. Fußball. Game on.
Mittags: Waldspiel (Suchspiel im Neser Wald). In den Farbgruppen werden Begriffe und Bilder gesucht (und hoffentlich auch gefunden) und den Gruppenmitgliedern erklärt.
Abends: Die perfekte Minute. Im Lagersaal treten die Kinder in den unterschiedlichsten, kleinen aber amüsanten Spielen gegeneinander an.
Bauernregel des Tages:
"Ist der Wolf mal außer Haus,
will er sicher hoch hinaus."
P.S. Danke an alle Leserinnen und Lesern für die zahlreichen positiven Resonanzen auf diesen Blog. Das motiviert und spornt die Redaktion zu weiteren literarischen Ergüssen an. Danke an alle, die fleißig teilen, weitersagen und uns bekannt gemacht haben und machen.
Die Redakt7on
Tag 7
Donnerstag, 31.07.2025
Bauernregel des Tages
"Wollen es die Wölfe noch viel krasser.
geh`n sie zum Tanzen flugs ins Wasser."
Gewinne, Gewinne, Gewinne... so lautete das Motto (für die meisten) beim gestrigen Casino- Abend im Lager auf der Willibrordusstraat. Herausgeputzt bis aufs Messer, die Frisuren gestylt wie Harry, die Fingernägel mühsam entschwärzt, betraten die Jungwölfe die eingerichtete Spielbank. Am Eingang bekamen sie von der Bank of Buren ihre Jetons in Form unserer Lagerwährung Alatala (Abkürzung für Amelanadlagertaler, Anm. d. Red.) ausgehändigt. Und ab gings an die verschiedenen Spieltische: Black Jack, Hausnummern, sechsarmiger Bandit, Höher oder Tiefer, Roulette, um nur einige risikobehaftete Chancen zu nennen, sein bzw. ihr Geld zu verjubeln ,,, oder im besten Falle ... zu mehren. An der Bar konnten sich die Zockerinnen und Zocker mit einer Fassbrause die Tränen runterschlucken, oder auf einen weiteren Geldsegen anstoßen.
Das Ende dieses Gala- Abends bildete eine erstmals in der Form durchgeführte Tombola. Jedem Kind wurde im Vorfeld eine Nummer zugelost. Glücksfeebetreuerin Jana durfte sich dann Nummern ausdenken, die die hochgehaltenen Preise absahnten. Vom Lineal bis zum hochwertigen Brettspiel war alles dabei, was in einem Kinder- bzw. Jugendzimmer (nicht) fehlen darf. So auch nicht die goldige Schneekugel, für die sich Max sicherlich einen ganz besonderen Ort zur Präsentation zuhause aussuchen wird. Die Freude über diesen Schnapper kannte jedenfalls keine unüberwindbaren Grenzen.
Apropos besondere Orte. Heute: Die Zetkamer!
Zum Verfassen dieses Berichtes hat sich die Redaktion in eben jenes, platt übersetzt "Sitzzimmer", zurückgezogen. Auch ein Raum, der sich über die vielen Jahre Wölfezeit gewandelt hat, die Regeln jedoch immer gleich geblieben sind: Die Zetkamer ist der Betreuerraum, in dem die Kinder zwar viel finden könnten, aber nix zu suchen haben. Hier ist seit jeher nicht nur die Schaltzentrale des Ferienlagers, in der Programme, Nöte und Ängste und alles weitere in großer oder kleiner Runde besprochen werden. Nein, dieser Raum hat über Jahrzehnte viele Geheimnisse und Geschichten gespeichert. Lustige und tragische, romantische und ekelhafte. Könnte dieser Raum davon berichten, es wäre ein wahrer Quell an allem, was das Griethausener Amelandlager seit 1968 ausmacht. Die Zetkamer ist Kult. Die Zetkamer bleibt Kult und weiterhin ein Ort, der vehement Einfluss nimmt auf das Gelingen unserer Ferienfreizeit.
Eine Anekdote noch zu diesem Zimmer, die deutlich macht, welche Magie, welchen Stellenwert von der Zetkamer ausgehen kann. Wie es glücklicherweise der Lauf des Lagers mit sich bringt, werden aus Lagerkindern Lagerbetreuer. Eines dieser Exemplare, ich will es mal Sikri nennen, hat jahrelang als Kind seine schönsten Ferienerlebnisse hier bei den Wölfen erleben dürfen. Nun war die Zeit gekommen, dass er ins `sich kümmernde Fach` wechselte. Nie werde ich den Moment vergessen, als er zur Schwelle an der Zetkamertüre stand und voller Ehrfurcht stotterte: "Darf ich jetzt da rein? Immer? Ohne zu fragen? Wie geil is das denn bitte!"
Heute, wir schreiben bereits den 31.07.2025, sind wir zur Abwechslung einmal ziemlich fluffig in den Tag gestartet. In Buren, fand ein "Rommelsmarkt" statt, eine Art Straßenmarkt, auf dem allerhand Rommel an die Frau, den Mann und vor allem das Kind gebracht wurde. Stände mit Ameländer Spezialitäten, Spielzeug, Armbänder und Kuscheltieren, Fressbuden und mehr lud zum Schlendern und Stöbern ein. Nach der vortäglichen Taschengeldausgabe eine Prima Gelegenheit, die Penunsen wieder sinn- voll oder -frei dem freien Markt zuzuführen.
Die MGII hat sich dann doch zu einer sportlichen Aktivität hinreißen lassen und im örtlichen Indoor- Schwarzlicht- Minigolfpark eine flotte Kugel aufs Parkett gemurmelt.
Gruß aus der Küche:
Gnocchi a la Milanese an Hackbällchen a la Toskana dazu Salat des Liebesapfels a la loup.
Nach der Mittagspause wird` s olympisch. Nach einer eindrücklichen Befragung des Orakels von Delphi im Hinblick auf die Wetterprognose für den heutigen Nachmittag, sind Kinder und Betreuer ein altgriechisches Dörfchen weitergeschlendert und in Olympia angekommen. Unser Olympia befindet sich am Burener Strand, alter Aufgang, Willemspad. In den Farbgruppen werden muntere und sportliche Wettkämpfe absolviert, die mit medaillenbehangenen Teilnehmenden und dem Einholen der olympischen Flagge enden. Bei herrlichstem Wetter war die Strand- Olympiade ein voller Erfolg und nur durch ein paar kleineren Haibissen und Muscheltritten beeinträchtigt. Nein, keine Sorge. Haie streichen es sich ganz dick und fest und rot in ihrem Kalender an, sobald sie bei ihrer Jahresplanung erfahren, wann sich Griethausen auf der Insel befindet. Sie schwimmen dann in ihren verdienten Erholungsurlaub, um nicht Sascha zu begegnen, der diesen niedlichen Meeresbewohnern, wie wir wissen, nicht sonderlich wohl gesonnen ist.
Gruppensteckbrief JG II
Name der Gruppe: Die 8 schlaflosen Zwerge
Mitglieder: Felix, Minh, Riaan, Phil, Maurice, Sam, Samuel, Lean
Betreuer: Lenni, Holle
Hauptquartier: Pumakäfig
Favorit Food: Burger
Thema im Zimmer: Mädchen
Lieblingsort: Nes
Lieblingsbeschäftigung mit der Gruppe: Shoppen in Nes
Unser Herz schlägt für: Mädchen
Einlaufhymne/bester Song: Chery chery Lady- Capital Bra
Was haben wir schon erlebt: Harte Zeiten (das Leben ist hart)
Das wollen wir noch erleben: Schwimmdisco, Leuchtturm
Um 21.00 Uhr startet ein über die letzten Jahre gereiftes Highlight: die sogenannte Schwimmdisco im Hallenbad des Ferienparks Klein Vaarwater. Nachdem das normale Tagesgeschäft in diesem feuchten Nass über die glitschige Bühne gegangen ist, kann man sich als Lager dort einkaufen und den Pool samt Rutschen ungestört 2 Stunden nutzen. Bei Kindern wie Erwachsenen eine Mordsgaudi. Mit unserer eigenen Playlist bespaßt und mit vielen Gleichgesinnten einfach mal dazu abzuplanschen, ist ein Höhepunkt der Lagerzeit. Aufgeregt erwarten die Neulinge das Spektakel. Aufgeregt sehnen sich die alten Hasen danach, die neu verbauten Rutschen erstmals zu testen. Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen.
Anschließend, nach dem alle mal gedöppt, nassgespritzt oder den T- Rex im und unter Wasser getanzt haben, geht`s vermutlich mit einem Lachen im Herzen ob des tollen Tages aber auch völlig erledigt zurück ins Lager. Unsere Traumküche wäre nicht eine traumhafte Küche, hätte sie nicht noch einen Schlummersnack im Petto. Schmackofatzo!
Mit einem neuerlichen, sanft in den Schlaf summenden Brahavo, Bravo Bravisssssimo fallen nun die Äuglein zu.
Ende Gelände. Bleib neugierig!
Die Redakt7on
Tag 6
Mittwoch, 30.07.2025
"Das dumme Quiz"... hört sich beim ersten Lauschen nicht gerade nach einem erfolgversprechenden Konzept. Aber weit gefehlt. Bei diesem Ratespiel konnten die Kinder gestern Abend ihr ganzen Wissensrepertoire wie ein Füllhorn ausbreiten. In den Farbgruppen wurde in Themengebieten wie Allgemeines, Sport, Film und TV, Erdkunde und Ameland alles abgefragt, was nicht bei drei auf der Palme war. Besondere Beliebtheit erarbeitete sich die Kategorie Scherzfragen. Da blieb kein Auge trocken und kein Schenkel ungeklopft.
Bauernregel des Tages:
Sind im Land der Träume die ein oder andern,
geh`n die Wölfe ne Runde wandern.
NACHTWANDERUNG!!! Natürlich darf auch dieser Klassiker der Kinder- und Jugendbetreuung bei uns nicht fehlen. Um Punkt 23.32 Uhr wurden die gerade noch von Luft und Liebe Träumenden aus eben diesen geweckt, bejackt und beschuht. Freiwillig versteht sich! Wer nicht wollte, konnte es sich auch weiterhin unter der Bettdecke gemütlich machen. 27 mut- und freiwillige Läuferinnen und Läufer standen dann aber doch parat, um eine Runde ums Dorf und in ein kleines Wäldchen zu spazieren. Es wurde selbstverständlich auch gespuckt und gespukt. Gespuckt in die Füße, damit nicht zu viel wertvolle Schlafenszeit verloren ging. Und gespukt, weil das Gruseln und begruselt werden zu einer zünftigen Nachtwanderung nun einmal dazu gehört.
Weil die Nacht sich ein wenig gezogen hat, wurde heute Morgen später geweckt. Ja, richtig gelesen. SPÄTER. An den beiden vorangegangenen Tagen mussten wir die Federn ja vorzeitig verlassen. Heute haben wir sozusagen die Überstunden wieder abgebaut und erst um 10.00 Uhr etwas Essbares zwischen frischgewienerte Zähne führen dürfen.
Schauen wir gemeinsam auf den Tacho, fällt uns traurigerweise auf, dass heute schon die Hälfte unserer Lagerzeit abgelaufen ist. Wie so Vieles, hat auch diese Tatsache ein lachendes und ein feuchtes Auge. Denn es ist schließlich auch ein Festtag. Ein Bergfesttag. Aus diesem feierlichen Anlass sind wir nach dem Frühstück (aber noch im Schlafgewand) mit einer Disco in den Tag getanzt. Um den übrigen Dorfbewohnenden nicht in die stille Suppe zu versalzen, fand die Disse als Silent Disco statt. Bekopfhörert und beschlafanzugt lässt es sich einfach ganz entspannt abdancen. Nach dem Mittagessen und der dazugehörenden Pause gings auf den Rummel. Im, am, vorm und unterm Lager fand und findet immer noch die Lagerkirmes statt. Bunte Spiele, spannende Wettkämpfe, rassige Duelle. Dazu eisgekühltes Slush- Eis, das ganze Lagergebäude beduftende frischgewaffelte Waffeln und eine gottliebwendehalsige Polonaise durften in einem 1a Lager wie dem unseren auch nicht fehlen.
Gruß aus der Küche :
Büffet mit lecker Gegrilltem. Dazu die ein oder andere prickelnde Zutat. Ein Träumchen von einer Traumküche. Heja BVB!
Abgerundet wird der festliche Tag im, wie könnte es anders und angemessener sein, Casino. Wer sich dort zum neureichen Millionär gezockt oder Haus und Hof verspielt hat, kannst du morgen lesen.
Besondere Orte: die Bank
Fragt man alt eingesessene Daueramelandfahrer nach ihrem Lieblingsplatz auf der Insel, werden die unterschiedlichsten Antworten zu hören sein: Leuchtturm vielleicht, der Strand vermutlich, oder ein bestimmtes mit Erinnerungen behaftetes Restaurant. Die Redaktion hat sich nach langjährigen Erkundungstrips auf einen Ort geeinigt, der scheinbar völlig unscheinbar vor sich hin steht: eine Bank in den Dünen von der man vortrefflich romantisch auf die brausende Nordsee schauen kann. Aber auch andere Sinne werden dort traktiert: Das Gehör durch das Rauschen der Wellen, Der Geruch durch diesen ganz speziellen Meeresduft. Das Fühlen durch den Wind, der einem jede Frisur zerwühlt. Das Schmecken salziger Prisen auf der Zunge. An diesem Ort ist Ameland so, wie man es sich in den schönsten Gedanken vorstellen kann, darf und sollte: Ein wunderbares Fleckchen Erde.
Die Redakt7on
Tag 5
Dienstag, 29.07.2025
Besondere Orte: Eddies Pommesbude aka De Bakkerij
Gebäude, dass bringt der Lauf der Zeit mit sich, müssen sich hin und wieder einer baulichen Überholung aussetzen. Auch hier auf der Insel. Eine ganz beträchtliche Entwicklung in dieser Hinsicht hat in all den Jahren, die wir uns nun schon dort mit Patat, Frikandel und Softeis verpflegen, die örtliche Frittenschmiede hinter sich. In den Anfangszeiten des Griethausener Ferienlagers mussten wir unsere geschmackliche Notdurft aus nicht mehr als einem kleinen Fensterchen entgegen nehmen. Später dann konnten Gäste und Gästinnen auch dort einkehren und es sich auf klapprigen Holzstühlen munden lassen. Vor einigen Jahren dann die Revolution: Ein Außensitzbereich, eine erhebliche Innensanierung und frische Farbe an Wänden und Decke ließen Eddies Bude in fast fünfsternemäßigem Glanz erstrahlen. Die Presspommes (Pommes aus live gepresstem KaPü (nein, keine Nachtwanderung!) ) schmecken glücklicherweise immer noch so gut wie vor 40 Jahren. Nur der Preis ist, wie bei den meisten Annehmlichkeiten hier, exorbitant angestiegen.
Anmerkung der Redaktion: Eddie, nach dem dieses Burener Stück Gaumenschmaußgeschichte benannt wurde, ist seit Jahren nicht mehr der Besitzer und aufs Festland gezogen. Sein Bruder, mit dem er den Laden anfangs schmiss, hat sich aus dem professionellen Frittiergeschäft zurückgezogen und verkauft nun gegenüber Zeitschriften, Souvenirs und allen möglichen Tinnef.
Passend in diesem Kontext der heutige Gruß aus unserer Küche:
Geflügelstück an goldgelben Pommes de Terre in Sauce de la Hollandaise gekrönt mit handverlesenen Brokkoliröschen. Ein Gedicht!
Apropos Gedicht:
Die heutige Bauernregel lautet:
"Ist der Himmel auch grau behangen
sind die Wölfe keineswegs im Lager gefangen."
Aber erst einmal sind wir dir noch liebevolle Infos von gestern Abend schuldig.
"Perfect Match" hieß die aufgepimpte, modernisierte Variante der früheren Erfolgsshow "Herzblatt". Aus den Gruppen wurden "Freiwillige" ;) ausgesucht, die sich in heiteren Frage- und Antwortrunden ihr perfect Match herausfiltern durften. Es lag ganz viel Romantik, ja sogar Liebe in Luft und Lager. Wie auf den Fotos zu sehen, haben sich die Frischverkuppelten schockverliebt und sind schließlich mit dem Herzblatthubschrauber in die Flitterwochen abgehoben.
Gruppensteckbrief MGI
Name der Gruppe: Too hot to handle Ameland
Mitgliederinnen: Josie, Marietta, Lea, Luise, Smilla, Zazou, Amira, Greta, Lea M., Daria und Diana
Betreuerinnen: Lisa und Louisa
Hauptquartier: MGI Tisch und Zimmer
Favorit Food: Ufos und Esspapier
Thema im Zimmer: Jungs und JGI
Lieblingsort auf Ameland: Strand und Lager
Lieblingsbeschäftigung mit der Gruppe: Völkerball, Lästern ;)
Unser Herz schlägt für: Essen
Einlaufhymne/bester Song: T- Rex
Was haben wir schon erlebt: Niederlage gegen die JGI, Flaschen drehen
Das wollen wir (auf Ameland) noch erleben: Sieg gegen die JGI im Völkerball
Apropos Völkerball. Bewegung ist von gesundheitlicher hoher Relevanz. Auch im Urlaub. Und da es sich bei einem Ferienlager auch um eine spezielle Form des Erlebnisurlaubs handelt, gab es heute am Vormittag das ein oder andere Erlebnis, von dem wir an diesem Ort und dieser Stelle gern kurz berichten wollen. Die Neuauflage des letztjährigen, sportlichen Highlights Stand- up- Paddling und/oder Kletterpark stand an und so ging es wiederum nach verkürztem Schlaf Richtung Naherholungsgebiet "De Vleyen" nahe Nes. Voller Elan aber mit flehenden Augen in den Himmel gerichtet, machte sich das Rudel auf, um die Müdigkeit aus den Gliedern zu eumeln. Ein paar besonders waghalsige und kälteresistente Zeitgenossen schlüpften in Badeanzug, Badehose oder Bikini und auf die Stand- up- Paddling Paddle. Der übrige, größtenteils große Rest der Kleinen zog sich derweil das Zaumzeug an, um in luftigen Höhen zu Klettern und zu Balancieren. Leider Wettergottes wurde unser Flehen nicht erhört. Stattdessen setzte ein ständiger, wenn auch halbstarker Niederschlag ein, der ziemlich nervte. Die Wasserrattinnen und Ratten zogen es logischerweise vor mihre eh schon angenässten Körper ins relativ Trockene zu bringen, sprich unter den Regenschutz. Reinhold Messners Erben hingegen konnten im Schutz der emporragenden Bäume mit ihrem Frühsport fortfahren.
Und so war es trotz der widrigen Umstände ein gelungener und ereignisreicher Ausflug. Nach dem Abwarten eines schließlich kräftigen Gusses kamen die Kinder und BetreuerInnen einigermaßen trocken und äußerst pünktlich zum Mittagessen wieder am Lager an.
Apropos Mittagessen. Die Rubrik "Gruß aus der Küche" soll dir nicht nur das Wasser im Munde zerlaufen lassen, sondern auch literarisch verdeutlichen, mit welch einer fantastischen Küchenbesetzung und deren Fähigkeiten wir wieder einmal reisen dürfen. Was soll man dazu sagen? Klar, nur eines: Der Küche gehört ein Trullala! (Anmerkung der Redaktion: unsere ehemalige, langjährige Küchenmutti Heidi stattete uns einen kurzen Besuch ab. Sie sah ganz fantastisch aus :) )
Heute Mittag spielen die Kinder einen Klassiker des Amelandlagers Griethausen: 1, 2, oder 3 auf der Wiese. Ursprünglich sollte dieses Quiz in diesem Jahr am Strand über die sandige Bühne gehen. Doch die Wetterprognosen für die angedachte Zeit waren alles andere als rosig. Höchstens Stiefmütterlich. Aber wer, wenn nicht die hervorragenden, flexiblen und top vorbereiteten Betreuerinnen und Betreuer unseres Lagers switschen wie aus dem Ärmel geschüttelt um und im Nu ist unsere Wiese der Spielplatz. Man (und ich kann das wahrlich beurteilen) darf jeden Tag, jede Stunde, jede Minute alle auf diesem Erdball verfügbaren Hüte ziehen vor dieser Leistung, die die (zumeist) jungen Frauen und Männer hier für den Dienst an deinem Kind ableisten. Es gibt da ein nicht so kleines Wörtchen für, dass den megageilen (jetzt musste DIESES Wort doch mal sein) Charakter und die Einstellung der hier anwesenden erwachsenen Menschen trefflich beschreibt: Selbstverständlich! Es ist selbstverständlich, dass wenn sich ein Kind nicht so gut fühlt, sich herzerwärmend gekümmert wird. Es ist selbstverständlich, dass selbst in der Mittagspause (und die ist wirklich Gold wert!) mit einem Kind ein Spiel gespielt wird, wenn es darum bittet. Es ist selbstverständlich, dass einem Kind die bereits verschmutzten T- Shirts gewaschen werden. Es ist hier Vieles einfach selbstverständlich. Natürlich magst du nun antworten: das sollte in einem Ferienlager auch so sein. Das ist richtig. Aber ich schwärme hier dennoch von unserem Team, weil ich es für außergewöhnlich halte. Jedes Feierabendbierchen und Böwlchen haben sie sich hundertfach verdient.
Und nie, nie, NIE ist die Stimmung im eh nicht verbauten Keller. Über dem Kienstrahoeve in der Willibrordusstraat 10 in Buren auf Ameland steht die Sonne, auch wenn es mal regnet. Hier steht ein breites Grinsen überm Wölfenest. Danke.
Bis Morgen. Bleib neugierig!
Die Redakt7on
Tag 4
Montag, 28.07.2025
Nachschlag zu gestern Abend. Nach der Tagesschau, zur besten Sendezeit sozusagen, stand eine Dorfrallye durch unseren Heimatort Buren auf dem Programm. Der Titel: "Was schätzt ihr, was ihr denkt?"
Die Kinder sind samt Betreuer in den Farbgruppen unterwegs gewesen und haben an neuralgischen Punkten in Buren verschiedene, allesamt lustige Spiele absolviert. Mal besser, mal noch besser. Die Krux dabei: Die Gruppen sollten einschätzen, wie viel Zeit sie für die jeweiligen Übungen wohl benötigen würden. Ganz schön knifflig. Das Vermuten der eigenen Leistungen erwies sich als tückisch und es funzte nur so lala. Dennoch machte das Spiel natürlich allen großen Spaß, wenn auch der Mond am Horizont sein baldiges Kommen ankündigte. Gerade noch rechtzeitig, ohne nennenswerten Überstunden zu machen, landeten alle wieder um kurz nach 22.00 Uhr im Lager. Heidewitzka, wat enne Gaudi!
Gruß aus der Küche:
In edlem Getreide gebettete Fleischscheiben an diversen Gemüsestückchen und Salatblatt samt Käsematratze verfeinert durch Tomatendipp und Sauce a la Hansestadtbewohner. Dazu gebratene Kartoffelwürfel und Fleur de Sel.
Gruppensteckbrief MGII
Name der Gruppe: "Nobody is better than the Original Boddies."
Mitgliederinnen: Frida, Lotta, Marie, Pia, Alexa, Hannah, Hanna
Betreuerinnen: Finja, Vero und Jana
Hauptquartier: Unser Zimmer
Favorit Food: Nudeln mit Bolognese
Thema im Zimmer: Fashion
Lieblingsort (auf Ameland): Lager
Lieblingsbeschäftigung mit der Gruppe: Werwolf
Unser Herz schlägt für: unsere Betreuerinnen
Einlaufhymne/bester Song: Starships
Was haben wir schon erlebt: Strand, Disco
Das wollen wir (auf Ameland) noch erleben: Schwimmdisco, Shoppen in Nes, Neon- Minigolf
Bauernregel des Tages:
"Stehen die Wölfe früher auf
sind sie sogar noch besser drauf."
Heute war Stichtag. Was soll man also anderes an einem Stichtag machen, als zu stechen. Und zwar in See. Noch besser gesagt ins Watt. Die Wecker klingelten heute für alle eine halbe Stunde eher, damit wir unseren Kutter nicht warten lassen mussten. Aus Wölfen wurden Seebären. Wie in den letzten Jahren schon, schipperten wir gemütlich und mit reichlich Sonne in Nacken und Gepäck in Richtung Robbenbank. Dort angekommen genügte ein ebenso geschulter wie erfahrener Blick unseres Lagerleiters um ihn einen schon legendär gewordenen Satz sprechen zu lassen: "So viele Robben wie noch nie!"
Stimmt. Ella zählte glatte oder raue 72 Exemplare dieser niedlichen und scheuen Seehundart.
Auf dem Rückwasserweg hat die Besatzung des Kutters uns wieder mit Wissenswertem rund ums Wattenmeer schlauer gemacht und anhand des live vorgeführten Fangs und dessen Inhalt die Vielfalt des Weltkulturerbes präsentiert. Kinder wie große Kinder waren hellauf begeistert. Dafür lohnt es sich, einen ganzen halben Samstag Autos, Fahrräder, Feuerwehrautos, etc. geschrubbt zu haben (Bericht davon weiter unten). Danke an alle, die uns durch ihre Spende unterstützt haben!!!!!!!
Das Mittagessen wurde aufgrund der späteren Heimkehr ins Lager etwas nach hinten verschoben. Somit findet auch der nächste Programmpunkt erst jetzt (15.26 Uhr) statt. Alle Gruppen, so die Informationen die der Redaktion bislang vorliegen, werden den Nachmittag in Nes und dessen Shopping- Meile verbringen. Das Geld muss ja raus. Da sind wir doch mal wieder gespannt, mit welchen Errungenschaften die jungen Damen und Herren das Lagergelände nachher betreten. Traditionell wird es einiges an Kopfschütteln geben.
Am Abend werden viele Herzen und noch mehr Blutdrücke höher schlagen: The perfect match... auf Althochdeutsch: Herzblatt inkl. Liebespost. Ein ganz besonderer Abend. Ein Abend für alle frisch- oder altverliebte. Ein Abend für erste zarte Bande. Ein Abend für Freundschaften. Ein Abend für alle, die Mal Danke sagen wollen. Ein Abend für die Liebe. Kurzum, ein Abend für die ganze Familie.
Ob und was sich dort getan oder auch nicht getan hat, berichten wir in der morgigen Ausgabe dieses Formates.
Besondere Orte: Das Zimmer
Welches? Das ist das dieser Stelle völlig einerlei. Denn jedes Zimmer ist hier ein besonderer Ort im Lager. Vor allem, wenn man die Kinder fragt, was ihr liebster Ort am Lager ist, bekommt man in sehr häufigem Maße "das Zimmer" als Antwort. Ein Zimmer, dass ist hier immer auch ein Treffpunkt. Ein Ort, an dem man nicht oder nur selten alleine ist. Ist Zuhause "sein Zimmer" eher eine Möglichkeit zur Ruhe und Abgeschiedenheit ist es hier der Platz fürs Quatschen (und Quatsch machen) und Zusammensein. Übrigens nicht nur für die Kinder. Auch die Betreuer haben Zimmer bezogen, die sie mit mehreren Teilnehmenden teilen müssen. Die Zetkamer ist in dieser Hinsicht sicherlich nochmal ein ganz spezieller Ort unter den besonderen Zimmern. Ein Zimmer mit unendlicher Tradition, um das sich etliche Mythen und Geschichten ranken. Deshalb wird diesem Raum demnächst auch ein eigener Bericht gewidmet.
Eine zweckgebundene Neuerung in diesem Jahr ist die mehrfach in den 10 Tagen durchgeführte Prämierung des saubersten Zimmers. Aussicht auf Gewinn gibt Ansporn. Durch diesen pädagogischen Trick zeichnet sich schon jetzt eine wesentlich weniger intensive Zimmerreinigung oder gar Renovierung am letzten Tag ab.
Das wars für heut, liebe Narrenschar.
Bleib neugierig!
Die Redakt7on
Tag 3
Sonntag, 27.07.2025
Gruppensteckbrief JGIII
Name der Gruppe: "Die wilden Wölfe"
Mitglieder: Jaron, Til, Felix, Jannis, Johan, Jakob
Betreuer: Noah, Nelson (Andreas)
Hauptquartier: Zimmer
Favorit Food: Pizza, Pommes
Thema auf dem Zimmer: Werwolf- Spiel
Lieblingsbeschäftigung der Gruppe: Sport
Unser Herz schlägt für: Sport
Was haben wir schon erlebt: Fußballplatz, Spielplatz am Campingplatz
Das wollen wir (auf Ameland) noch erleben: Zum Leuchtturm, zum Strand, ins Schwimmbad, zur Kutterfahrt, Silent- Disco, Schwimmdisco
Starten wollen wir heute mit einem kurzen Blick in den Rückspiegel. Bauernregel dazu:
"Ist es Samstag im sonst verträumten Buren
dröhnt Tanzmusik auf allen Fluren."
Denn steht der Sonntag schon in den Startlöchern, wird am Abend zuvor die viel zitierte Sau rausgelassen. Nein, keine Angst. Es handelt(e) sich hierbei um eine durchaus gepflegte Frau vom Eber. Bei Evergreens wie "99 Luftballons", "T- Rex" oder auch "Aloha He" und dem besten von Heute schwoften und zappelten sich alle Discoteilnehmenden in einen schwitzigen Rausch. Die Stimmung war wie so oft gigantisch. Und so ein Stelldichein der guten Laune will entsprechend vorbereitet sein. Darum schlüpften Kinder und Erwachsene in feinstes Tuch und in alles, was die Haargeltube herzugeben vermochte. Mit den traditionellen Schlussakkorden zu Robert Williams "Engels" und "Kinder von Ameland" erreichte der Abend schließlich seinen ruhmreichen Höhepunkt und alle Tanzmäuse fielen glücklich und zufrieden ins Land der Träume.
Heute Morgen, Ritskemooi hatte noch nicht ganz zu Ende gekräht, sammelten sich alle zum jährlich zelebrierten Chaos- Spiel am Lager. Kaum ein anderes Großgruppenspiel hat so sehr seinen Namen verdient, wie eben dieses. Ein wildes Gewusel, Gerenne, Gekreische, Gesuche, Gewürfel und Geeumel durchbrach die eigentlich ruhige, sonntagmorgendliche Atmosphäre. Videos hiervon kannst du dir gern auf unserer Facebook Seite (Amelandlager Griethausen) anschauen.
Aus der Reihe "Besondere Orte" nun ein Beitrag, der auch und gerade für Romantiker interessant sein dürfte. Unsere Gebäude hier auf der Willibrordusstraat sind deren drei: ein Haupthaus mit großem Saal, Küche, Schlafsälen und Nasszellen, ein Nebenhaus, der sogenannten Zetkamer wo sich ebenfalls Schlafsäle und Nasszellen und ein Betreuerraum befinden. Außerdem dürfen wir eine alte Scheune mitbenutzen, in der gebastelt und gespielt werden kann. Das besondere an der Lage unseres Lagers ist aber, dass wir "hinten raus" freie Sicht auf den Deich haben. Dreht man nun seinen oder ihren ästhetischen Körper nach rechts, wird man einem Anblick mächtig, der seit Jahr und Tag oben genannten romanischen Tikern das ein oder andere Schluchzen entfleuchen lässt: die Skyline von Nes. Besonders des Nachts, wenn sich die Sonne auf diesem Teil der Erde schlafen gelegt hat und die Lichter der "Großstadt" das Dunkel teilweise verschwinden lassen, ist der Anblick herzerwärmend.
Das die Skyline unter erfahrenen, langjährigen Mitfahrenden (vor allem männlichen Geschlechts) auch noch eine ganz andere Bedeutung und hat und gewisse Nöte zu lindern weiß, lassen wir an dieser Stelle aber unerwähnt ;)
Schon wieder ist die Mittagpause in die Geschichtsbücher eingegangen. Die Redaktion hat seine Autorenkonferenz dieses Mal an den Strand verlegt. Die Gruppen sind bereits wieder unterwegs. Eine Mädchengruppe ist zum ortsansässigen Schwimmparadies gelaufen, um die dort neu angelegten Rutschmöglichkeiten zu testen. Schließlich werden wir dort auch wieder die mächtig beliebte Schwimmdisco mit dem gesamten Lager abhalten und da kann es ja nicht schaden, wenn wir unsere Spione schon mal aussenden. Andere Gruppen sind sich ein Eis gönnen, schreiben am Gruppensteckbrief oder spielen auf der Wiese.
Heute Abend (Infos dazu Morgen) findet noch eine Buren- Rallye mit dem vielsagenden Titel "Was schätzt ihr, was ihr denkt?" statt bevor es gegen 22.07 Uhr wieder unter die Bettdecken geht.
Der Gruß aus der Küche: Geschälte und frittierte Erdapfelhälften an Soße vom Currybaum auf feinstem Gewurste mit gedressingtem Salatblattpotpourri.
P.S. Da hätten wir doch glatt vergessen zu erwähnen, dass im Anschluss an die Mittagspause unsere Mall geöffnet hatte. Da konnten die Kinder mal ausgiebig shoppen gehen: Schnuppverkauf und Postkartenverkauf. Natürlich von dem Geld, das Sascha am Nebentisch den Kindern soeben erst ausbezahlt hat. Der ewige Kreislauf des Geldes ;)
Die Redakt7on
Tag 2
Samstag, 26.07.2025
Besondere Orte: der Neser Wald
In einem Gassenhauer Heinos` von 1982 heißt es wortwörtlich: Im Wald, da sind die Räuber. Und zumindest auf das bebaumte Gebiet am Stadtrand des Dorfes Nes trifft dies in den Ferienwochen durchaus zu: Ein idealer Ort, um nicht nur seinen Spieltrieb freien Lauf zu lassen, sondern auch ein Fleckchen Erde, um bei entsprechender Sonneneinstrahlung ein wenig Abkühlung an geschundene Körperpartien vordringen zu lassen. Ich kann es selbst kaum an meinen 12 Fingern ablesen, wie oft ich (als Kind) im Ferienlager dort durch die Büsche und bewachsenen Pfade gejagt wurde. Oder wie oft ich eine andere Person mit Handtuch und/oder Ball "bewaffnet" versucht habe dingfest zu machen. Fast legendär ist mittlerweile das in den letzten Jahren zurecht überaus populär gewordene "Waldspiel", bei dem die Kinder an Bäumen befestigte ZZettel finden müssen und dann eine entsprechende Aufgabe lösen sollen (ganz genau kann ich die Spielregeln an dieser Stelle nicht preisgeben. Offiziell sag ich dazu, dass ich sie aus Urheberrechtsgründen nicht preisgeben DARF. Aber auch rein (und raus) naturtechnisch gesehen ist der Neser Wald ein Erlebnis der besonderen Art. Um das Erlebnis auf sich und seinen Gemütszustand vollends wirken zu lassen, muss man nur einen der vorbestimmten Pfade des Waldes schnurstraks geradeaus wandern oder schlendern und...siehe da...es breitet sich von vorne die Naturgewalt der Nordsee aus. Ein majestätischer Anblick!
Bauernregel des Tages
"Gibt`s zum Frühstück Milch und Kakao
jubeln Bub und Madel, Mann und Frau."
Der gestrige Abend war geprägt durch atemraubende Schauspiele am untergehenden Sonnenhimmel. Würde man anhand der Wolkenkonstellationen absehen können, wie uns der Wettergott in diesem Jahr holt sein wird, wir hätten 10 Tage reinstes, glasklares Sommerfeeling. Es war ein Anblick zum träumen und verlieben. Apropos verlieben: In diesem Jahr sind einige Kinder zum ersten Mal Teil des Wölferudels. Und mit eben diesen "Frischlingen" konnte die Redaktion das ein oder andere Wort wechseln. Der Tenor war eindeutig: bereits am ersten Tag/Abend hat das Insel- bzw. Amelandfieber neue "Opfer" in seinen Bann gezogen.
Ach ja, gewiesengeeumelt wurde auch. Die Kinder haben sich bei Fuß- und Völkerball verging die Zeit bis zum Matratzenhorchdienst wie im berühmten Fluge. Kaum waren die letzten Gegenspieler abgeworfen, die letzten Tore geschossen und die letzten Würfel gefallen ging der erste eindrückliche Tag auf der Insel auch schon zu Ende. Mit einem breiten Grinsen und noch breiterem Gähnen schlichen sich Jan und Allemann in die gemachten Kojen.
Und es wurde Morgen...und an eben diesem stand Gruppe auf dem Programm. Immer wenn Gruppe drauf steht ist auch Gruppe drin. Heißt: Die alters-und geschlechtersortierten Gruppen unternehmen was Feines. In unserem Falle wurden Gruppenplakate geklöppelt, das heimatliche Dorf Buren per Pedes erkundet, oder auch die unendliche Vielfalt des Gesellschaftsspieleschranks erkannt.
Gruß aus der Küche: Original italienische Pasta- Kreationen an gestückeltem Haus- und Nutztier in Tomate- Gewürz- Dressing.
Nach diesem vorzüglichen Mahl wieder Mal und einer ersten Mittagspause ging das gesamte Lager, also zumindest die menschlichen Personen, to the beach. Sommer, Sonne, Me(h)er. Haken dran, wir waren drin.
Das Wetter war uns nicht sonderlich hold, doch tat das der Stimmung und Planschlust keinerlei Abbruch. Selbst ein kurzer Hauch von Niederschlag in Form von Regentröpfchen am Ende der Session verlangte uns nur ein müdes, abwertendes Lächeln ab. Pffffff! Wie auf den Fotos zu sehen, hatten alle einen heiden und göttlichen Spaß inne Backen. Nun, bei der großen Duschaktion wird nachgeschaut, ob sich nicht noch was Anderes aus dem Meer in den Backen versteckt hat ;)
News von der heutigen Disse (früher Tanzabend) und den ersten Gruppensteckbrief gibt`s im morgigen Blog.
Bleib neugierig! Und nicht vergessen: Schön den Blog teilen bzw. davon erzählen und weitersagen. Danke!
Die Redakt7on
Tag 1
Freitag, 25.07.2025
Eine uralte, weise Bauernregel besagt:
"Kräht der Hahn morgens in c Dur
heißt das: Wölfe, heut ist Ameland- Tour."
Und so begaben sich teils früh, teils spät morgens pflichtbewusst 63 überaus motivierte und abenteuerlustige Exemplare dieser Gattung samt Betreuerstab, Küche und Rudelführung auf die Reise gen Norden.
Die Vorhut erreichte mit einer Punktlandung um 9.30 Uhr die übersetzende Fähre. Am Haus der Kienstra gestrandet, wurde mir und auch dir nichts mit dem Ausladen des Anhängers und des Lastkraftwagens begonnen. Schweiß- und sonnengebadet erwartete diese Hut die Kinder samt wegbegleitende Betreuung. Nach der ersten Pommesfressaktion in Nes und einer kurzen aber knackigen Wanderung kamen alle Lagerteilnehmenden gut gelaunt und in hochfreudiger Erwartung am Lager an und wurden mit tosendem Beifall würdevoll empfangen.
Es ist ein langer Tag, der nun, wir haben hier 18.32 Uhr mitteleuropäischer Ortszeit, langsam gen Ende joggt. Gleich werden die mittlerweile wohl wieder hungrigen Bäuche mit einem kleinen Abendsnack aus der Küche versorgt, bevor es zum Ausklang noch auf die Wiese geht. Ab op de Wey, Juchei!
Weitere News vom Abend und morgigen Tag folgen, wie gewohnt, so um diese Zeit.
Ein neues (Ameland-) Jahr, ein neuer Blog. Viele positive Rückmeldungen auf die erste Ausgabe 2024 haben der Redaktion gezeigt: Weitermachen! Und so wird es auch dieses Mal täglich gegen Abend News rund ums Lagerleben, aber auch interessante Geschichten abseits des normalen Troubles geben. So Home Pagius, der Gott des Internets, und Frau Kienstras WLAN mitspielen.
In monatelanger Kleinstarbeit hat sich die Redaktion folgende, neue Kategorien (ab Morgen!) erarbeitet:
- Bauernregel das Tages
- Ein Gruß aus der Küche
- Den Gruppensteckbrief
- Besondere Orte
In der Galerie findest du im übrigen einen Bericht aus den frühen Anfängen der Redaktion. Er stammt aus dem Jahre 1992 und wurde für die damalige Ameland- Zeitung verfasst. Seit dem hat sich im Lager und auf der Insel Einiges verändert. Das Meiste, vor allem die überschwänglichen Lobhudeleien haben die Jahre allerdings überdauert und gelten bis in die Gegenwart.
In diesem Jahr wird der Blog (hoffentlich) reichlich bebildert. Das dies in der Form möglich sein wird, verdanken wir unserer fleißigen IT- Abteilung in München.
Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir ganz viel Freude und Neugierde beim Stöbern und Schmökern.
Morgen geht`s weiter. Bis dahin: Abschiedstränen trocknen, Freudentränen vergießen... weil Dein Kind superaffenstarke (um das Wort "megageile" zu vermeiden) Ferien verbringen darf. Im Kienstrahoeve, in Buren, auf Ameland.
Die Redakt7on
"Schrubben für den Kutter 3.0"
05.07.2025
Hä? Wat? Ja, ja... richtig gehört bzw. gelesen. Das Team des Amelandlagers Griethausen hat eine Autowaschaktion gestartet, um Geld für diverse Highlights auf der Insel zu ergattern. Unter anderem für die namensgebende Kutterfahrt. Gegen eine freiwillige Spende (und von der gab es dankenswerter Weise etliche) konnte das eigene Vehikel semiprofesionell geschrubbt werden lassen. Mit Eimern, Schwämmen sowie Hoch- und Tiefdruckreinigern bewaffnet, fielen die emsigen Betreuerinnen und Betreuer der diesjährigen Ferienfreizeit über die wehrlosen Fahrzeuge her. Vom Kinderfahrrad über Seniorendrahtesel, vom Klein- PKW bis hin zum Wohnmobil war alles dabei, was der Griethausener Dorf- Fuhrpark zu bieten hatte. Selbst die Feuerwehr der Stadt Kleve hat es sich nicht nehmen lassen, zwei ihrer lebensrettenden Einsatzwagen in neuem Glanz erscheinen zu lassen.
Es war bereits die dritte Aktion dieser Art, die die Wölfe in den vergangenen Jahren für die Kinder abgehalten haben und in jedem Jahr, so auch in diesem, wurden die Erwartungen und die Spardose gesprengt.
Das Amelandlager Griethausen bedankt sich von ganzem Herzen und mit stolz geschwellter Brust bei allen Spenderinnen und Spendern.
Wir freuen uns auf neue Geschichten, Rubriken und Kurioses rund um die Insel und unser Lagerleben im diesjährigen Blog...dieses Mal hoffentlich auch bebildert. Start: 25.07.2025 am frühen Abend. Weitersagen!
Die Redaktion























































































































































































































